Das tägliche Backup ist gelöst: externe Platte, NAS, Cloud, fertig. Aber was ist mit den Daten, die in zwanzig oder dreißig Jahren noch da sein sollen? Die Hochzeitsfotos, das digitale Fotoalbum der Kinder, Steuerunterlagen, das eigene Projektarchiv. Für so etwas reicht die normale Backup-Routine nicht – denn hier geht es um Archivierung, nicht ums Backup. Der Unterschied: Ein Backup sichert den aktuellen Stand gegen Verlust und muss im Ernstfall schnell zurückspielen. Ein Archiv konserviert Daten über Jahrzehnte – jedes Speichermedium altert, und jede Schnittstelle verschwindet irgendwann.
In diesem Artikel vergleichen wir die vier gängigsten Optionen für die Langzeitarchivierung: Cloudspeicher, Festplatten, DVDs und M-DISC. Mit Kosten, realistischen Haltbarkeiten und einer Empfehlung, was sich für wen lohnt. LTO-Bänder, der Industriestandard in Rechenzentren, lasse ich bewusst außen vor – die Laufwerke kosten weit über 1000 Euro und sind für Privatnutzer schlicht uninteressant.